Meine Geschichte

Von der Dunkelheit ins Licht: Wie Yoga mein Leben rettete

Meine Eltern trennten sich, als ich etwa ein Jahr alt war. Ich habe sie nie wirklich zusammen erlebt. Viele Jahre hatte ich keinen Kontakt zu meinem leiblichen Vater.

Mein Stiefvater brachte nicht nur seine Alkoholabhängigkeit mit in die Beziehung zu meiner Mutter, sondern auch zwei eigene Kinder. Gemeinsam bekamen sie noch zwei weitere. Ich war das einzige Kind, das nicht von ihm war – und genau das ließ er mich spüren.

Ich wurde zur Zielscheibe für Vorwürfe, Erniedrigung und Hass.

„Du kannst nichts. Du bist nichts. Du wirst niemals etwas werden.“

Sätze, die sich tief eingebrannt haben. Sätze, die lange meine Glaubenssätze wurden.

Ich war ein stilles, angepasstes Kind, immer auf der Suche nach Liebe im Außen.

Mit 13 begann meine Angststörung. Die ständige Angst, schwer krank zu sein und zu sterben. Schlaflose Nächte, Panik, die mein ganzes Leben bestimmte. Ich begann eine Therapie. Sie half mir ein Stück weit mit der Angst – aber innerlich wurde es immer dunkler.

Ich rutschte tiefer in die Depression.
Ich versuchte, mir das Leben zu nehmen.

Ich war vieles – aber nicht glücklich.

Die Jahre vergingen. Ich funktionierte irgendwie. Zwei weitere Therapien folgten. Doch nichts berührte wirklich mein Herz. Nichts heilte meine Seele.


Dann kam Yoga in mein Leben.

Ich begann meine Ausbildung zur Yogalehrerin – und zum ersten Mal begegnete ich mir selbst. Wirklich.

Ich fand den Mut, mein Leben zu verändern. Nicht länger in der Opferrolle zu bleiben.

Ich begann zu praktizieren – Yoga, Meditation, Achtsamkeit.
Ich hörte auf, Alkohol zu trinken und achtete mehr und mehr auf meine Gesundheit.
Ich ging meinen Weg diszipliniert, aber aus echter Leidenschaft heraus.

Und dann passierte etwas, das ich kaum glauben konnte:
Es war mein erstes Jahr ohne depressive Phase. das ist mittlerweile Jahre her und doch berührt es mich so sehr, während ich das hier schreibe. 

Yoga hat mein Leben verändert. Vielleicht sogar gerettet.

Ich habe verstanden: Veränderung beginnt erst, wenn du sie wirklich willst. Wenn du bereit bist, die Identifikation mit deinem Leid loszulassen.

Das ist nicht leicht.


Aber ehrlich hinzuschauen und sich einzugestehen: Ich heile noch nicht, weil ein Teil von mir noch festhält – das ist der Anfang von echter Heilung.

Du bist dein eigener Heiler.
Alle Antworten liegen bereits in dir.

Und vor allem: Die Liebe, nach der du suchst, findest du nicht im Außen.

Du bist diese Liebe.
Du bist dieses Licht.

Ich weiß, das klingt leichter, als es ist. Aber ich bin diesen Weg gegangen. Und ich weiß, dass es möglich ist.

Von Selbstverletzung, Suizidgedanken, unzähligen Tränen und tiefer Hoffnungslosigkeit hin zu einem Leben, für das ich jeden Tag dankbar bin.

Heute liebe ich mein Leben.
Und ich liebe mich selbst aus tiefstem Herzen.


Es gibt nicht den einen Weg für alle – das habe ich auch durch meine Therapien gelernt. Genau deshalb liegt es mir so am Herzen, Menschen auf ihrem eigenen Weg zu begleiten. Raus aus dem Leid, hinein in ein selbstbestimmtes, erfülltes Leben.

Ich bin staatlich anerkannte Sozialarbeiterin und Yogalehrerin.
Ich verbinde fachliches Wissen mit meinen eigenen Erfahrungen und Spiritualität, um dich auf deinem Weg zu unterstützen.

Wenn du das Gefühl hast, dass dich diese Worte erreichen – dann ist das vielleicht kein Zufall.

Vielleicht ist jetzt dein Moment, etwas zu verändern.

Lass uns gemeinsam deinen Weg beginnen.
Ich begleite dich.

In Liebe, 
Gina